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Umbau auf 911er Fahrwerk Im Frühjahr 2009 wurde der Wagen auf 5-Loch Porsche Fahrwerk umgebaut. Ich organisierte mir eine komplette Vorderachse vom Porsche 911 Carrera. Diese Achse mit dem Alu-Hilfsträger wurde am G-Modell 74-89 verbaut. Ich zerlegte die Achse, ließ sie strahlen, galvanisch verzinken und lackieren. Die Querlenker wurden ausgetauscht, weil die Fahrwerksbuchsen aus Gummi die beste Zeit hinter sich hatten. Zwar werden für die Querlenker auch Buchsen aus Polyurethan oder Polygraphit angeboten, damit konnte ich mich aber nicht anfreunden. Einige sind begeistert (unerreichte Lenkpräzision), andere sind enttäuscht und haben zurückgerüstet (Quietsch- und Knarrgeräusche). Bei Porsche wurden die Gummis „vulkanisiert“. Wird schon einen Grund gehabt haben. Nun noch neue Radgelenke, Nutmuttern, Scheiben und Dichtungen, fertig waren die Querlenker. Die Dämpferbeine hatten noch die serienmäßigen Öl-Stoßdämpfer. Die wurden ersetzt durch grüne Bilstein B6 „Sport/Straße". Innenbelüftete, gelochte Bremsscheiben (280x24), Radlager und überholte 3.2 Liter Bremssättel, fertig waren die Dämpferbeine. Der 914 hatte einen 15mm Stabilisator an der Vorderachse, den ich entfernte. Die alten Aufnahmen wurden durch Kappen verschlossen. Verbaut habe ich den untenliegenden 20mm Stabilisator vom 911, der neue Lagerbuchsen bekam. Ach ja, den alten Stabilisator ließ ich damals pulverbeschichten. Die Pulverschicht war so dick, dass die Buchsen nachgearbeitet werden mussten. Fand ich nicht so toll, also wurden die Teile jetzt lackiert. Auch die Schräglenker der Hinterachse wurden getauscht. Auch hier wählte ich die originale Gummilagerung in Verbindung mit einer neuen Welle. Die 914/6 Radnabe ist identisch mit der vom 911 bis 1973. Das Problem ist der Antriebswellenflansch. Der /6er Flansch hat eine andere Verzahnung als der vom 4er. Ich hatte Glück und konnte mir originale Flansche ersteigern. Neue Radlager, Bremsscheiben und, wenn man schon mal dabei ist, neue 10mm Hinterachsfedern in Verbindung mit gelben Bilstein B6 Sport. Als Felgen kamen für mich nur die klassischen Fuchsfelgen in Frage. In der Größe 7Jx16 ET23.3 mit 205/55WR16 Reifen passen die perfekt zum Wagen. Die Felgen sollten aufbereitet werden, leider wählte ich den verkehrten “Speziallisten“ Dann ging’s ins Porsche-Zentrum. Dort wurde das Fahrwerk vermessen und eingestellt. Der Umbau wurde vom TÜV begutachtet und in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Hat sich der Umbau gelohnt? Wirtschaftlich bestimmt nicht, denn ich bin ein „Schweine Geld“ los geworden. Von der anderen Seite her gesehen, habe ich jetzt ein Fahrwerk, dass eine Kurvengeschwindigkeit zulässt, „das glaubt einem Keiner
Austausch Zündschloss / Lenkstock Im Dezember 2009 erfolgte der Umbau auf 914/6 Lenkstock. Nur der 914/6 Modell 70 und 71 hatte den Porsche –Lenkstock mit dem Zündschloss auf der linken Seite vom Lenkrad. Aus Kostengründen wurde beim letzten /6 Modelljahr72 der VW-Lenkstock eingebaut. Die originale Aufnahme an der Karosserie wollte ich wegen der Sicherheit nicht verändern, also musste der Lenkstock angepasst werden. Ich besorgte mir einen Lenkstock aus dem 911er F-Modell und entfernte die Halterungsbleche. Als Teilespender diente mein alter Lenkstock, deren Halterung schweißte ich an das vom F-Modell. Anschließend wurde das Teil galvanisch verzinkt und schwarz lackiert. Die Lenkwelle wurde neu gelagert und erhielt eine neue Nabe von Momo. Als Lenkrad wählte ich ein Momo Prototipo aus. Auch das Zündschloss musste angepasst werden. Weil der Lenkstock schräg eingebaut ist, stand auch das Zündschloss schräg. Durch eine angepasste Messinghülse konnte ich das Zündschloss etwas drehen, jetzt sitzt es perfekt im Armaturenbrett. Apropos Armaturenbrett: Meine Blende aus VA musste auch verändert werden. Das Loch für das Zündschoß musste gebohrt und der Ausschnitt für den neuen Lenkstock angepasst werden. Nachdem vier Bohrer dem Hitzetod erlagen Vielen Dank.
Sonst nichts.
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