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Schon als 18-jähriger Beifahrer wurde ich vom „914 Virus“ angesteckt. Die Straßenlage, die Form, das abnehmbare Dach - so einen musste ich haben. Leider reichte mein Geld nicht für einen einigermaßen guten 914er, da ich bei der Bundeswehr war.

1986 habe ich meine Frau Angelika geheiratet, Tochter Nadine kam noch im selben Jahr auf die Welt, Sohnemann Marcel folgte 1989. Uns wurde die 2 ½ Zimmerwohnung zu klein, also zogen wir um in das eigene Haus. Hypothek, Familie mit Familienauto (Audi 200 Turbo Typ44), ein Motorrad (Suzuki Katana 1100) - da war natürlich kein Platz für einen Porsche.

1999 war es dann soweit: Ich bekam von meiner Frau grünes Licht und machte mich auf die Suche. Ich musste aber feststellen, dass der 914 nach 25 Jahren einige Aufmerksamkeit verlangt. Kaufen und fahren - so einfach war das leider nicht. Ich wollte einen schönen Porsche ohne Rost, mit zuverlässiger Technik und keinen Blender. Aber wo kann ich den Wagen warten, reparieren, restaurieren? In meiner 6x4 m Standardgarage? Nee.

2002 war dann meine 9x7 m Garage fertig und die Suche begann erneut. Im September 2004 wurde dann bei Ebay eine 73er Porsche 914/4 2.0 Liter Rohkarosserie zum Kauf angeboten - unfallfrei, gestrahlt, grundiert, perfekte Spaltmaße, inkl. Hauben und Türen.


Leute glaubt mir, ich musste für die Karosserie zwar bluten, aber dafür kein Schweißen, kein Hämmern, kein Spachteln!